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Der Bund heute


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Rechenschaftsbericht über das Jahr 2012

Während des ganzen Jahres 2012 herrschte in unserer Vereinigung ein aktives Leben. Vorstand und Beirat haben sich mit großem zeitlichem Aufwand und viel Idealismus für die Ziele des Bundes Kontaktpflege, finanzielle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler und der Schule sowie Traditionspflege engagiert.


Wanderung am Plauer See

Der Kontaktpflege dienten primär die sieben gut besuchten Veranstaltungen mit speziellen Akzenten, die durch ihre Gestaltung und Atmosphäre den Zusammenhalt im Bund förderten. Das breite Spektrum sprach einen großen Kreis Interessierter an. Es kamen erfreulich viele Auswärtige. Die verschiedenen Altersgruppen und die jahrgangsübergreifenden Kontakte stellten eine Bereicherung dar. Wir erhielten viel Anerkennung für die gute Organisation und den harmonischen Ablauf der Veranstaltungen, wobei das Programm als abwechslungsreich, anspruchsvoll und sehr gelungen bezeichnet wurde.

Einen besonderen Reiz übten die Fahrten aus. Mit Vorfreude wie bei einem Schulausflug und großer Begeisterung versammelten sich die Teilnehmer stets frühzeitig am Kurpark. Bei der 16.  Grünkohlfahrt nach Oldendorf/L. bei knackigem Winterwetter genossen weit über 50 Teilnehmer im gemütlichen Heidjer Hus bei flackerndem Kamin einen kurzweiligen Abend mit deftigem Essen, humoristischen Einlagen und angeregten Gesprächen. Gefreut haben wir uns über die Teilnahme von Fenja Günther und Phillip Schüler von der Schülerzeitung. Die 6.   Spargelfahrt in den Gartow-Schnackenburger Zipfel und die 10.  Sommertagesfahrt zum Plauer See mit Drei-Seen-Fahrt und nach Parchim – Bildungsveranstaltungen mit vielfältigen geographischen, historischen, kunsthistorischen und politischen Aspekten – reihten sich hervorragend in das Fahrtenprogramm ein, das sich seit 1985 zu einem Markenzeichen des Bundes entwickelt und uns viele Mitglieder zugeführt hat. Das Programm trug dem unterschiedlichen Leistungsvermögen durch Differenzierung (Spaziergänge, Wanderungen, Besichtigungen) Rechnung, so dass sich auch Ältere wohlfühlten. Der Wechsel der Aktivitäten und der Gruppen ermöglichte vielfältige Kontakte. Wir werden diese aufwendige Form der Organisation beibehalten. Beide Fahrten haben uns verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich auch über zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung Fragen der Entwicklung in den „neuen“ Bundesländern und im ehemaligen Zonengrenzgebiet zuzuwenden. Die Teilnehmer waren erschüttert über die wirtschaftliche Situation in Schnackenburg, aber begeistert von den Menschen und der einmaligen Landschaft.

Ausflugsstimmung herrschte auch beim Treffen in der Roten Schleuse. Bei gutem Wetter starteten die Wanderer an der Amselbrücke und wurden in der Roten Schleuse mit lebhaftem Hallo empfangen. Stundenlang saßen wir – diesmal drinnen, weil es anfing zu regnen – bei angeregten Gesprächen zusammen. Wir freuten uns, viele Bekannte zu treffen, die nicht mehr an den Fahrten teilnehmen konnten. Es bildeten sich immer neue Gesprächsgruppen, zumal noch einige – auch Berufstätige – zum Abendessen dazukamen. Nach dem Regen genossen wir mit der Wandergruppe die einmalige Abendstimmung beim Rückweg über den Bockelsberg.


Bei der 28. Jahresversammlung am 13. März 2013

Vor der gut besuchten 27.  Jahresversammlung fand erstmals ein Sektempfang statt. Die Inhalte der Mitgliederversammlung waren in ein geselliges Miteinander eingebettet. Es herrschte großes Interesse an der Situation des Bundes, an den vielen Informationen in mündlicher und schriftlicher Form. 1¾ Stunden arbeiteten wir intensiv an der Tagesordnung, wobei die einstündige Pause für das Buffet eine optimale Unterbrechung bot. Im Bericht über die Situation in der Schule lobte die Schulleiterin den Bund für seine Aktivitäten und seine Spendenbereitschaft. Bei der Adventsfeier, an der außer der Schulleiterin auch Lehrkräfte teilnahmen, erfreute uns Frau Ewe mit ihren Schülerinnen und Schülern mit Weihnachtsliedern, während wir die Akteure und Lehrkräfte mit Nikolausbeuteln beschenkten. Da jeder durch Vorbereiten und Mitbringen von köstlichen Speisen oder Gebäck zum Gelingen der Veranstaltungen in der Schülerbücherei beitrug, stärkten sie das Gemeinschaftsgefühl.


Beim Treppenhaussingen im Advent 2012

Das 30.  Weihnachtstreffen wurde nach dem Sektempfang festlich durch Hartmut Singer mit der durch Ehemalige verstärkten Bigband und die Ansprache der Vorsitzenden eröffnet. Grußworte der Schulleiterin, der Vertreterin des Elternvorstandes und des Schülersprecherteams würdigten das Engagement des Bundes der Ehemaligen. Viel Interesse fanden unsere Stellwände und die kontinuierlich laufende Diaprojektion von zahlreichen Veranstaltungen. Aus dem Teilnehmerkreis erhielten wir viel Lob und Anerkennung für unsere umfangreiche Arbeit; allerdings bedauerten viele, dass nur wenige Lehrkräfte gekommen waren. Wir hatten an dem Abend viel Freude; die Zeit bis 24 Uhr war viel zu kurz, um mit allen Bekannten zu sprechen. Die Gewinnung von drei Mitgliedern ist zwar erfreulich, aber bei dem immensen Aufwand zu wenig. Unter den Teilnehmern gibt es noch ein großes Potential künftiger Mitglieder!

Der Kontakt zu den Mitgliedern, die nicht oder nicht mehr zu unseren Veranstaltungen kommen konnten, wurde durch das Mitteilungsheft, unseren Internetauftritt sowie Besuche von Helga Reschke, Regina Gloge und mir in den Heimen im Mai (persönliche Überreichung der Mitteilungen) und Advent (Nikolausbeutel), Geburtstagsgrüße von Dr. Sigrid Gosch-Hasenack sowie viele Telefongespräche und persönlichen Schriftwechsel hergestellt.

Unsere vielfältigen Kontakte zur Wilhelm-Raabe-Schule führen dazu, dass der Bund der Ehemaligen in der WRS als präsent angesehen wird. Durch unsere drei Veranstaltungen in der Schule (Jahresversammlung, Adventsfeier, Weihnachtstreffen), unsere Beiratssitzungen, die Vitrine, die Gewährung von finanziellen Mitteln sowie Teilnahme an Schulveranstaltungen (Abiturientenentlassung, Theateraufführungen, Konzerte, Projektwoche, Adventssingen am Montagmorgen im Treppenhaus) waren wir regelmäßig im Gespräch mit der Schulleiterin, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und der SV. Viele Schüler interessierten sich für unsere Aktivitäten. Kontakte gab es auch zur Elternvertretung und den Freunden und Förderern. Die Schulleiterin lobte bei den drei Veranstaltungen in der Schule das hohe Engagement des Bundes, seine Zuverlässigkeit, finanzielle Leistungsfähigkeit und Bereitschaft, auf finanzielle Bedürfnisse der Schule flexibel zu reagieren. Wir sind dankbar für die musikalische Ausgestaltung der Adventsfeier und des Weihnachtstreffens durch Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Enttäuscht sind wir, weil trotz meiner schriftlichen Einladungen an alle aktiven und ehemaligen Lehrkräfte zur Adventsfeier und zum Weihnachtstreffen nur wenige teilnahmen.


Die Siegerin Lina Schlabach (6c)mit den weiteren Preisträgerinnen des Vorlesewettbewerbes Laura Dürke (6a), Lara Herda (6b) und Elisa Patzelt (6d) mit ihren Buchpreisen.

An den von uns bezuschussten Fahrten mit den Austauschschülern aus Schweden nach Berlin und aus Frankreich nach Hannover sowie einem gemeinsamen Abendessen im Rahmen des Frankreichaustausches habe ich teilgenommen und dadurch den Kontakt zu den mir seit Jahren bekannten französischen und deutschen Kolleginnen und Kollegen intensivieren können. Kontakte zur SV gab es im Zusammenhang mit dem Weihnachtstreffen und dem von uns geförderten Seminar in Meuchefitz. Beim Vorlesewettbewerb der 6.  Klassen, für den wir die Preise stiften, hat mir die erstmalige Mitwirkung in der Jury viel Freude gemacht. Bei der Projektwoche gab es viele interessante Gespräche mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Besonders haben wir uns über die Ausstellung über den Bund der Ehemaligen gefreut.

Aufgrund seines kulturellen und finanziellen Engagements ist der Bund der Ehemaligen auch in der Lüneburger Öffentlichkeit sehr präsent. Dazu hat auch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Vorsitzende beigetragen, worüber ausführlich in der Presse und im Internet berichtet wurde. Auch die intensive Pressearbeit im Zusammenhang mit allen Veranstaltungen trägt Früchte. Es ist erstaunlich, wie stark unsere vielfältigen Aktivitäten in der Öffentlichkeit, die nicht in Verbindung zur WRS und zum Bund steht, wahrgenommen werden. Insofern sind wir sicher ein aktiver Werbeträger für die WRS.

Trotz unbefriedigender Mitgliederbilanz sind wir noch eine der größten Vereinigungen in Lüneburg! Die Gewinnung von 12 Mitgliedern ist in der heutigen Zeit der geringen Bereitschaft, sich in einer Vereinigung fest zu binden, eine durchaus positive Entwicklung. Doch aufgrund der durch die Altersstruktur bedingten Verluste (13 Todesfälle, 13 Austritte) schrumpfte unsere Mitgliederzahl um 14 auf 751.

Auch ein Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass der Bund attraktiv ist: Seit 2002 konnten wir 231 Mitglieder gewinnen. Viele Vereine würden uns darum beneiden. Doch dem stehen aufgrund der Altersstruktur 364 Abgänge gegenüber, sodass sich unsere Mitgliederzahl seit 2002 um 133 reduziert hat. Die höchste Mitgliederzahl in diesem Zeitraum hatten wir am 1.1.2006 mit 888 Mitgliedern, als viele Abiturienten aus dem Jahrgang 2005 eintraten.


Auf Erkundungsfahrt im Herbst 2012 für die Sommerfahrt nach Goslar im August 2013

Doch auch die Mitgliederpflege durch ein abwechslungsrei-ches Veranstaltungsprogramm, das Mitteilungsheft, den Internetauftritt und die Schaffung eines angenehmen Klimas ist ein wichtiges Ziel. Dabei sind wir offensichtlich erfolgreich, wenn man die Höhe der Beitragszahlung als ein Indiz für die Zufriedenheit unserer Mitglieder interpretiert.

Trotz der von 2002 bis 2012 um 133 gesunkenen Mitgliederzahl haben sich unsere Einnahmen aus Beiträgen und Spenden von 12.727,62  € im Jahr 2002 auf 13.033,07  € im Jahr 2012 erhöht. Der Durchschnittsbeitrag pro Mitglied von 14,40  € in Jahr 2002 erhöhte sich auf 17,04  € im Jahr 2012. Doch im Vergleich mit den Jahren 2006 bis 2011 haben wir 2012 einen erheblichen Rückgang bei den Einnahmen aus Beiträgen und Spenden zu verzeichnen.

Leider haben über 200 Mitglieder keinen Beitrag gezahlt. Da alle Vorstands- und Beiratsmitglieder Beitrag sowie bei allen Veranstaltungen den vollen Preis zahlen, wünschen wir ehrenamtlich Tätigen uns, dass dem Bund der geringe Jahresbeitrag von 10,00 € für die gebotenen sehr guten Leistungen nicht verweigert wird. Vielleicht unterbleibt die Zahlung, weil es nur eine so geringe Summe ist? Doch es entstehen dadurch viel zu hohe Versandkosten, weil wir bei allen rückständigen Zahlern wegen der Mitteilung des rückständigen Betrages auf dem Überweisungsträger erhöhtes Porto zahlen müssen. Ein Problem ist die große Zahl von Suchadressen: bitte teilen Sie uns beim Wechsel des Studienortes oder sonstigen Umzügen Ihre neue Adresse mit.

Den immer noch relativ hohen Durchschnittsbeitrag von 17,04  € im Jahr 2012 verdanken wir den Mitgliedern, die 20,–  €, 50,–  €, 100,–  € oder gar 200,–  € gezahlt haben. Herzlichen Dank dafür!

Aufgrund der großen Spendenbereitschaft vieler Mitglieder und des ehrenamtlichen Engagements von Vorstand und Beirat konnte der Bund der Ehemaligen die Wilhelm-Raabe-Schule seit 1986 mit 119.833,47  € (234.373,89  DM) unterstützen. Im Jahr 2012 waren es 6.085,30  € (11.901,81  DM). Dies ist ein Beweis der besonderen Leistungsfähigkeit unserer Vereinigung. Obwohl unsere primäre Zielsetzung in der Förderung des Kontakts zwischen ehemaligen Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge, zu ehemaligen Lehrkräften und zur Schule besteht, erfüllen wir das Ziel der finanziellen Unterstützung in außerordentlicher Weise!

Das Ziel der Traditionspflege haben wir durch unsere Veranstaltungen in den historischen Räumen der Schule und durch die Pflege unseres Vereinslebens erfüllt. Dabei ist unsere Traditionspflege hervorragend mit Zukunftsfähigkeit verbunden.

Hinter uns liegt ein sehr arbeitsames Jahr, da aus gesundheitlichen Gründen die Mitarbeit einiger Funktionsträger nur in begrenztem Umfange möglich war. Die Vorstands- und Beiratsarbeit war sehr intensiv, aber auch sehr effektiv. Die Zusammenarbeit der beiden Gremien, die beide unter meiner Leitung tagten, war sehr gut, da fast alle Vorstandsmitglieder an den Sitzungen des Beirats teilnahmen.

Am aufwendigsten war die Vorbereitung des Weihnachtstreffens und der beiden Bildungsfahrten. Wir haben die Anzahl der Sitzungen für die Vorbereitung des Weihnachtstreffens reduziert, da der frühere Umfang nicht mehr zu leisten war. Dennoch waren unsere Stellwände gelungen. Für die Spargelfahrt 2012 in den Gartow- Schnackenburger Zipfel und die Sommertagesfahrt 2012 nach Plau und Parchim wurden im ersten Halbjahr noch jeweils zwei Fahrten durchgeführt. Dann erforderte die Erstellung des umfangreichen Textmaterials, das die Teilnehmer zusätzlich zu den Informationen im Mitteilungsheft detailliert über Sehenswürdigkeiten sowie geographische, historische und kunstgeschichtliche Hintergründe informierte, vor jeder Fahrt viel Zeit. Im Herbst folgten die ersten Erkundungsfahrten für die Spargelfahrt 2013 ins Wendland und die Tagesfahrt 2013 nach Goslar. Bei der Fahrt nach Goslar waren Sabrina Petersen und Stephanie Lübbert dabei, die sich an der Erstellung des Textmaterials für den Bus beteiligen wollen. Ich erhoffe mir, dass es langfristig gelingen wird, mich im Bereich Fahrten zu entlasten. Es ist ein attraktiver Vorstandsbereich für jemanden, der historisch und geographisch interessiert ist.

Viel Zeit kostete die Erstellung des Mitteilungsheftes, das durch Farbseiten, Fotos und Dokumente sehr anschaulich war. Der Versand und das Verteilen der Mitteilungen lief dank der guten Organisation und der vielen Helfer wieder hervorragend. Leider kamen wieder Hefte zurück, weil Adressenänderungen nicht mitgeteilt wurden.

Zum ersten Mal fand der Versand nach den Jahrzehnten bei Helga Reschke bei den neuen Karteiführerinnen Monika Hippen und Annedore Graf statt, aber mit dem bewährten Team und der Unterstützung von Helga. Ich danke Helga für ihren besonderen Einsatz für den Bund und die Bereitschaft, immer wieder aktiv dabei zu sein! Es hat eine weitere Veränderungen gegeben. Reni Köpke hat die Koordinierung des Buffets für die Jahresversammlung von Helga Reschke übernommen.

Einige weitere Aufgaben sollen nur stichwortartig genannt werden: Regelmäßige Gestaltung der Vitrine, Überprüfung der Kartei auf säumige Zahler, regelmäßige Pressearbeit, organisatorische Abwicklung der Fahrten, Aktualisierung des Internetauftritts, Aktualisierung des Leporellos, Pflege der Kontakte zur Schule und zu unseren Mitgliedern, Werbung im Abiturjahrgang, Einladungen an aktive und ehemalige Lehrkräfte.

Wir haben versucht, projektartig weitere Mitglieder in die Arbeit einzubinden, um eine Durststrecke zu überbrücken. Ich freue mich über das große Engagement von Vorstand und Beirat sowie aus dem Mitgliederkreis. Dies ist für die Zukunft des Bundes der Ehemaligen wichtig.

Im Jahr 2012 dürfen wir auf eine erfolgreiche Vorstands- und Beiratsarbeit zurückblicken. Unsere drei Ziele – Kontaktpflege, finanzielle Unterstützung der WRS und ihrer Schülerinnen und Schüler sowie Traditionspflege – haben wir optimal erreicht. Aufgrund der guten Beteiligung an allen Veranstaltungen hat sich unser großer Einsatz für die Vorbereitung und Durchführung gelohnt. Trotz der sehr guten Arbeit blieb uns aber der entscheidende Erfolg in der Mitgliederbilanz versagt.

Zum Schluss möchte ich allen an der erfolgreichen Arbeit Beteiligten meinen herzlichen Dank aussprechen. Den Vorstands- und Beiratsmitgliedern sowie den regelmäßigen Helfern danke ich für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle des Bundes der Ehemaligen und der Wilhelm-Raabe-Schule. Dieses kann man nicht hoch genug gewichten in einer Zeit, in der ein Mangel an ehrenamtlicher Tätigkeit in Vereinen wegen der fehlenden Bereitschaft zu einer kontinuierlichen Bindung und Übernahme von Verantwortung zu beklagen ist. Mein Dank gilt auch den Mitgliedern, die treu zu unseren Veranstaltungen gekommen sind und mitgearbeitet haben, sowie allen, die uns durch ihre Spenden unterstützt haben, telefonisch oder brieflich Kontakt mit uns aufgenommen oder ihren Dank für unsere Arbeit bekundet haben. Ich danke der Schulleiterin der Wilhelm-Raabe-Schule, den Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, die uns unterstützt haben. Für das neue Jahr wünsche ich mir weiterhin eine angenehme Zusammenarbeit und viel Unterstützung aus dem Mitgliederkreis und der Wilhelm-Raabe-Schule!

Lüneburg, den 13. März 2013 Dr. Luise Reinhardt-Drischler


Das Ehepaar Reichert führt uns bei herrlichem Wetter durch Goslar.

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Protokoll der 28. Jahresversammlung am Mittwoch, dem 13. März 2013, um 17.45 Uhr in der Schülerbücherei der Wilhelm-Raabe-Schule

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Totengedenken
  3. Personalia
  4. Rechenschaftsbericht über das Jahr 2012
  5. Kassenbericht 2012
  6. Bericht aus der Schule
  7. Beschluss über die Verteilung der Mittel an die WRS
  8. Jahresplanung 2013/2014
  9. Erste Überlegungen für die Jubiläumsjahre 2015 und 2016
  10. Verschiedenes


Bettina Grimm-Mittelstedt und Walter Grotjahn

Zu 1. Nach einem Sektempfang begrüßte die Vorsitzende Frau Dr. Reinhardt-Drischler die Anwesenden des Bundes der Ehemaligen zur 28. Jahresversammlung. Besonders begrüßte sie die Oberstudiendirektorin Frau Hartmann, den ehemaligen Studiendirektor Herrn Grotjahn und als neues Mitglied Frau Gunhild Goldenstern. Die Jahresversammlung sei die wichtigste Veranstaltung des Bundes der Ehemaligen, und heute würde sogar ein Jubiläum gefeiert, denn Mitglieder des Bundes tagten zum 25.  Mal in der schönen Schülerbücherei, sagte die Vorsitzende.

Zu 2. Unser Leben besteht nicht nur aus Freude, sondern auch aus Trauer, das bemerken wir älteren Menschen immer häufiger. So starben im Jahre 2012 bis Mitte März 2013 mehrere Mitglieder unseres Bundes. Frau Dr. Reinhardt-Drischler verlas ihre Namen. Besonders berührte uns der plötzliche Tod des ehemaligen Studiendirektors Dr.  Juretko, der sich immer stark für die Belange der Wilhelm-Raabe-Schule eingesetzt hatte. Stehend gedachten wir einen Augenblick lang der Verstorbenen.


Dank an Dr. Sigrid Gosch-Hasenack für 15 Jahre Engagement

Zu 3. Traurig wurden wir auch, als wir erfuhren, dass Frau Ingeborg Vogt aus Krankheitsgründen aus dem Beirat verabschiedet werden musste. Sie war freundlich, humorvoll und bereicherte die Arbeit im Beirat mit guten Ideen. Anschließend wurden zwei Mitglieder für ihre treue Mitarbeit gewürdigt: Frau Dr. Gosch-Hasenack hat seit 15 Jahren an ältere Menschen im Namen der Ehemaligen Geburtstagsgrüße geschrieben, und Herr Lübbert ist seit 15 Jahren Kassenwart für den Bund der Ehemaligen. Die Vorsitzende freute sich, drei neue Vorstandsmitglieder vorstellen zu können, welche zukünftig die Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit wahrnehmen werden: Frau Hannelore Wiegel-Stamer (Presse), Frau Marion Lochowicz (Internet) und Frau Roswitha Mahlmann (Protokoll).

Zu 4. Frau Dr. Reinhardt-Drischler führte aus, dass die Beiträge und Spenden im Jahr 2012 geringer ausgefallen sind als im Jahr 2011; (2011: 15.634,08  € / 2012: 13.033,07  €). Sterbefälle und Austritte würden uns zurück bringen. Sie meinte, für Veranstaltungen des Bundes sollten mehr Mitglieder geworben werden, und die Kontaktpflege zwischen der WRS und dem Bund der Ehemaligen sollte ausgebaut werden. Zu ihren Ausführungen hatte sie Anlagen (Tischvorlagen) erstellt.

Zu 5. Der Kassenwart Herr Lübbert sagte, dass die Mitgliederzahl des Bundes vom 1.1.2012 bis zum 1.1.2013 zwar nur um 14 Personen gesunken ist, die Beiträge und Spenden im gleichen Zeitraum jedoch um 2.601,01  € zurück gegangen sind. Das liegt daran, dass 200 Mitglieder keinen Beitrag entrichtet haben. Es gibt jedoch noch keinen Grund, den Beitragssatz zu erhöhen. Nach diesem Tagesordnungspunkt gab es eine einstündige Pause, in der sich die Teilnehmer an einem leckeren Buffet stärken konnten.

Zu 6. Frau Oberstudiendirektorin Hartmann begrüßte die Vorsitzende Frau Dr.  Reinhardt-Drischler und alle Anwesenden recht herzlich und sagte, sie freue sich, zu der Jahresversammlung eingeladen worden zu sein. Sie meinte, dass sich eine Schule entwickeln müsse, und stellte für das kommende Schuljahr ein Programm vor. Ziel sei es, für die Oberstufe Spanisch anzubieten und Schüler/innen mit aktuellen Medien wie Smart Boards und elektronischen Wörterbüchern zu versorgen. Ebenso sollte die Schülerbücherei noch attraktiver gestaltet werden. Da alle diese Dinge viel Geld kosten, bat die Schulleiterin die Ehemaligen, die WRS zu unterstützen.

Anschließend stellte uns Frau Grimm-Mittelstedt, Lehrkraft für Englisch und Französisch, die elektronischen Wörterbücher vor. Wir durften die Geräte ausprobieren, wir waren begeistert.

Zu 7. Von der WRS wurden Anträge für acht Projekte in Höhe von insgesamt 8.760,00  € gestellt. Daraus hatte Frau Dr. Reinhardt-Drischler für die Jahresversammlung eine Liste erstellt, der zu Folge fünf von den Projekten ganz bewilligt werden und ein Projekt zur Hälfte, insgesamt 6.560,00  € (siehe Anlage S. 59). Sie bat die Anwesenden, darüber abzustimmen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Zu 8. Frau Dr. Reinhardt-Drischler sprach über einige Fahrten, die sie mit den Ehemaligen im Jahr 2013 durchführen wollte; z.  B. eine Spargelfahrt nach Schreyahn, Wustrow und Dangenstorf und eine Sommerfahrt nach Goslar. Dazu lag ein Leporello aus.

Zu 9. Der Bund der Ehemaligen der Wilhelm-Raabe-Schule wird in den Jahren 2015/2016 sein neunzigstes Bestehen feiern. Es sollte überlegt werden, ob eine Festschrift dafür erstellt werden könnte.

Ende der Versammlung: 20.20 Uhr
Roswitha Mahlmann

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Kassenbericht 2012

Ende 2012 ist unser Guthaben in Höhe von € 18.285,68 um € 2.421.– geringer als im Vorjahr. Die Gesamtausgaben in Höhe von € 22.780,43 überstiegen die Gesamteinnahmen in Höhe von € 20.359,43.

Der Beitragseingang reduzierte sich auf €  13.033,07 und ist um € 2.601,01 geringer als 2011. Dies liegt vor allen Dingen daran, weil im abgelaufenen Jahr über 200 Mitglieder keinen Beitrag geleistet haben. Dankbar sind wir insbesondere für eine Sonderspende eines älteren Mitgliedes in Höhe von € 1.000.–. Der Jahresbeitrag ist im Verhältnis zu den gebotenen Leistungen extrem niedrig und nur aufgrund der ehrenamtlichen Tätigkeit aller Vorstands- und Beiratsmitglieder und der großen Spendenbereitschaft vieler Mitglieder, die ein Vielfaches des Mindestbeitrages zahlen, möglich. Um unsere vielfältigen Aktivitäten und die Unterstützung der Schule zu ermöglichen, bitte ich die säumigen Mitglieder, ihren Mitgliedsbeitrag kurzfristig anzuweisen. Bei ca. 800 Mitgliedern und einem Mindestbeitrag von € 10.– pro Jahr ist der Beitragseingang dennoch ein erfreuliches Ergebnis, welches zu einem guten Teil vielfältige schulische Aktivitäten fördern konnte. Allen, die hieran beteiligt waren, sei herzlich gedankt.

Der Schule konnten insgesamt € 6.085,30 für: Austauschprogramme mit Frankreich, Schweden und England, das SV Seminar, Preise für den Lesewettbewerb, bei dem unsere Vorsitzende in der Jury mitwirkte, einen Orchesterwettbewerb für die Band, einen Klassensatz Atlanten für Erdkunde, Traueranzeigen, sowie für PCs, Overhead-Projektoren mit Gestell, Beamer mit Beamerwagen, Fernseher mit Wandhalterung und Tonanlage als „mediale Ausstattung“ der Schule übergeben werden.

Mit den durchgeführten Veranstaltungen Grünkohl-Fahrt, Mitglieder-Jahresversammlung, Treffen im Forsthaus Rote Schleuse, Spargelfahrt, Sommerfahrt, Adventsfeier und Weihnachtstreffen wurden € 6.203,40 eingenommen. Die Ausgaben hierfür betrugen € 6.993,87. Unser Mitteilungsblatt mit farbigen Abbildungen und deren Verteilung hat € 8.174,61 gekostet. Für unsere Präsentation im Internet wurden € 445,42 aufgewendet. Um auch weiterhin attraktiv für neue Mitglieder zu sein werden wir eine aktive Mitgliederwerbung zur Stärkung des Bundes und zum Nutzen der Schule künftig vorantreiben und hierfür auch unsere Homepage ständig erweitern.

Wie in den Vorjahren, wurden unsere Buchungsunterlagen der Dipl.-Kffr. und Steuerberaterin Frau Annegret Frehse zur Prüfung vorgelegt und mit einer Unterschrift von ihr versehen. Wir bedanken uns für ihre Hinweise und Ratschläge.

Lüneburg, den 13. März 2013 Jens Lübbert

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