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Der Bund heute


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Rechenschaftsbericht über das Jahr 2010

Meine Bilanz über das Jahr 2010 fällt ambivalent aus: Trotz sehr guter und intensiver Arbeit von Vorstand und Beirat und sehr guter Leistungen, die wir unseren Mitgliedern und vielen Gästen geboten haben, war die Mitgliederentwicklung unbefriedigend. Das muss sich im Interesse des Bundes und der Wilhelm-Raabe-Schule dringend ändern.

Die Vorsitzende zieht kritisch Bilanz über das vergangene Jahr.
Die Vorsitzende zieht kritisch Bilanz über das vergangene Jahr.

Wir konnten lediglich 7 Mitglieder – weniger als in den letzten Jahren – gewinnen. Dagegen hatten wir 24 Todesfälle zu beklagen, 12 Mitglieder erklärten ihren Austritt, und wir waren gezwungen, 44 Mitglieder wegen mehrjähriger Beitragsrückstände auszuschließen. Aufgrund dieser 80 Abgänge schrumpfte die Mitgliederzahl um 73 auf 772. Dies ist ein rapider Rückgang, aber der Ausschluss einer so großen Zahl von Mitgliedern stellte eine längst überfällige Bereinigung der Situation dar, da alle Erinnerungen ignoriert wurden. Wir waren darüber sehr enttäuscht, zumal der Mindestjahresbeitrag mit lediglich 10,– € im Verhältnis zur gebotenen Leistung äußerst niedrig ist.

Die Mitgliederentwicklung muss jedoch im Kontext der Struktur unserer Vereinigung gesehen werden. Der überproportional hohe Anteil älterer Mitglieder bedingt einen hohen Anteil von Sterbefällen. So haben wir in den letzten 9 Jahren (seit 2002) 183 Sterbefälle zu beklagen. Dagegen zeigen 208 neue Mitglieder im gleichen Zeitraum, dass der Bund der Ehemaligen auch nach 85 Jahren noch attraktiv ist. Darunter sind viele junge Ehemalige aufgrund der intensiven Arbeit von Vorstand und Beirat, insbesondere mit der arbeitsaufwendigen Ausrichtung des Weihnachtstreffens. Allerdings ist es unser Ziel, dass sich noch mehr Ehemalige, die unser Weihnachtstreffen regelmäßig besuchen, zu einer Mitgliedschaft entschließen. Die Gewinnung von 208 Mitgliedern in den letzten 9 Jahren ist für sich betrachtet eine gute Leistung. Viele Vereine würden uns darum beneiden. Ferner bleibt festzuhalten: Auch mit 772 Mitgliedern sind wir noch eine der größten Vereinigungen in Lüneburg! Allerdings dürfen wir uns auf diesen Feststellungen nicht ausruhen.

Wir erkunden die nähere und …
Wir erkunden die nähere und …

… die fernere Umgebung unserer Heimat.
… die fernere Umgebung unserer Heimat.

Für ein Wachstum benötigen wir aufgrund der Altersstruktur in jedem Jahr 40 neue Mitglieder. Der Mitgliederwerbung muss daher ein höherer Stellenwert beigemessen werden. Wir betreiben zwar durch Pressearbeit, Internetauftritt und Leporello kontinuierlich Werbung. Auch das Weihnachtstreffen, zu dem die Oberstufenschüler eingeladen werden und an dem überwiegend Nichtmitglieder teilnehmen, ist eine Veranstaltung mit hohem Werbecharakter.

Ferner werben wir in jedem Jahr im Dezember bei den angehenden Abiturienten durch die Verteilung unseres Mitteilungsblattes. Doch ganz offensichtlich genügen diese Formen der Werbung nicht mehr. Fast alle Vereinigungen kämpfen mit Nachwuchsproblemen. Es ist eine individuellere Ansprache erforderlich.

Wenngleich die Mitgliedergewinnung unbefriedigend war, scheint die Mitgliederpflege, die wir durch unser Veranstaltungsprogramm, unser Mitteilungsheft sowie persönliche Kontakte betreiben, erfolgreich zu sein. Denn trotz rückläufiger Mitgliederzahl ist der Trend bei den Einnahmen aus Beiträgen und Spenden positiv. Sie stiegen von 2002 bis 2010 von 12.727,62 € auf 15.855,41 €. Oder anschaulicher ausgedrückt: Der Durchschnittsbeitrag pro Mitglied erhöhte sich von 14,40 € im Jahr 2002 auf 18,76 € im Jahr 2010. Dies verdanken wir den Mitgliedern, die jährlich ein Vielfaches des Mindestbeitrages zahlen und damit ausgeglichen haben, dass einige trotz Erinnerung nicht oder nur einen Beitrag von 5,– € gezahlt haben.

Am Vormittag des 28.12.2010: Alles wieder abgebaut! Die Vorsitzende dankt den fleißigen Helfern.
Am Vormittag des 28.12.2010: Alles wieder abgebaut! Die Vorsitzende dankt den fleißigen Helfern.

Allerdings hat sich die Situation gegenüber den Jahren 2008, als der Durchschnittsbeitrag pro Mitglied noch 19,27 € betrug, und 2006, als er sogar 20,19 € betrug, verschlechtert. Diese Zahlen können weder uns noch der Wilhelm-Raabe-Schule gleichgültig sein. Wir haben in den letzten Jahren viele spendenfreudige ältere Mitglieder verloren. Um diese Lücke zu schließen, müssen Bund und WRS dringend für einen Beitritt zum Bund der Ehemaligen werben. Es muss erkannt werden, dass die finanzielle Unterstützung der WRS und auch das Weihnachtstreffen nur gesichert sind, wenn wir einen Zuwachs an Mitgliedern haben.

Bis jetzt hat sich der Bund der Ehemaligen als außerordentlich leistungsfähig gezeigt. Aufgrund der großen Spendenbereitschaft vieler Mitglieder und des ehrenamtlichen Engagements von Vorstand und Beirat konnten wir der Wilhelm-Raabe-Schule seit 1986, dem Jahr des 60-jährigen Bestehens des Bundes und der ersten Jahresversammlung, 111.683,17 € (218.433,29 DM) zur Verfügung stellen. Dabei haben wir stets Akzente in Moderne und Tradition gesetzt. Allerdings benötigten wir nach der Bewilligung von 21.049,11 € (41.168,48 DM) in den Jahren 2007 und 2008 für die Restaurierung der historischen Türen neben der Unterstützung von Austauschfahrten und der SV die Jahre 2009 und 2010 mit lediglich 2.087,97 € und 2.160,92 € zur Konsolidierung unserer Finanzen. Nach erfolgreicher Konsolidierung kann im Jahr 2011 wieder eine größere Summe für die Schule zur Verfügung gestellt werden. Damit dies auch längerfristig gewährleistet ist, muss wieder ein Wachstum der Mitgliederzahlen für neue Einnahmequellen sorgen.

Auf die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer Vereinigung dürfen wir stolz sein, zumal der Bund kein Förderverein ist, sondern seine primäre Zielsetzung in der Förderung des Kontaktes zwischen ehemaligen Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge, zu ehemaligen Lehrkräften und zur Schule besteht. Dieser Zielsetzung galt auch im Jahr 2010 unser besonderes Augenmerk, und sie wurde sehr erfolgreich umgesetzt.

Beiratssitzung in der Schülerbücherei
Beiratssitzung in der Schülerbücherei

Die wichtigsten Elemente der Kontaktpflege waren Mitteilungsheft, Mitgliederverzeichnis, kontinuierlich aktualisierter Internetauftritt sowie sieben Veranstaltungen. Hinzu kamen persönliche Kontakte, die für Mitglieder, die nicht mehr zu unseren Veranstaltungen kommen können, wichtig sind. Hier sind die Besuche in den Heimen von Helga Reschke und mir im Mai (persönliche Überreichung der Mitteilungen) und Advent (Nikolausbeutel) zu erwähnen, wobei wir im Advent Unterstützung durch Regina Gloge erhielten. Viel Freude konnten wir durch die Geburtstagsgrüße von Dr. Sigrid Gosch-Hasenack sowie viele Telefongespräche und persönlichen Schriftwechsel verbreiten.

Der intensivste Kontakt fand durch unsere Veranstaltungen statt, jedoch war der Teilnehmerkreis aufgrund der räumlichen Entfernung begrenzt, obwohl erstaunlich viele Auswärtige selbst bei winterlichen Verkehrsverhältnissen nach Lüneburg kamen. Mit unserem abwechslungsreichen Programm sprachen wir die Interessen unterschiedlicher Altersgruppen an, obwohl alle Termine für alle Mitglieder offen sind. Eine Reihe von Mitgliedern nahm an allen sieben Veranstaltungen teil.

Gelungene Fahrten erfordern akribische Vorbereitungen.
Gelungene Fahrten erfordern akribische Vorbereitungen.

Los ging es im Februar bei extremem Winterwetter mit der 14. Grünkohlfahrt nach Oldendorf/Luhe. Das passende Wetter zum Grünkohlessen – doch die Angst vor der Straßenglätte hielt einige Mitglieder zu Hause. In etwas kleinerer Runde verlebten wir im Heidjer Hus einen sehr gemütlichen Abend bei flackerndem Kamin, deftigem Essen, humorvollen Gedichten und Geschichten.

Die 25. Jahresversammlung führte uns im März in der Schülerbücherei zur Information über die Situation des Bundes und die Partizipation an seiner Entwicklung zusammen. Das von allen gestaltete üppige Buffet und der Sektempfang förderten das Gemeinschaftsgefühl.

Natürlich übten unsere beiden Fahrten im Sommer durch den bewährten Dreiklang Natur, Kultur und Geselligkeit einen besonderen Reiz aus. Die Möglichkeit, geographische, historische und kunsthistorische Besonderheiten der näheren und weiteren Umgebung kennenzulernen, wurde besonders geschätzt. Dies zeigt, dass wir kein „Kaffeetantenverein“ sind! Im Mai führte uns die 4. Spargelfahrt nach Letzlingen in der Altmark zum Kaiserlichen Jagdschloß und zur Tudorkirche sowie nach Dangenstorf im Wendland zum Spargelessen mit geselligem Beisammensein. Im August fand nach fünf Jahren wieder eine Tagesfahrt statt, die uns auf den Spuren von Fontane und Schinkel nach Neuruppin und in die Ruppiner Schweiz führte. Wie haben wir die Fünf-Seen-Fahrt genossen! Bei herrlichem Wetter wurden beide Fahrten zu unvergesslichen Erlebnissen. Durch den Wechsel der Aktivitäten und der Gruppen haben sie viele alte und neue Kontakte ermöglicht.

Aber es gibt einige, die jahrelang an unseren Fahrten teilgenommen haben und dies aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können. Umso größer ist die Freude beim Treffen in der Roten Schleuse, gerade, weil wir hier kein Programm haben und uns viele Stunden zum Gespräch zusammenfinden können. So war unser Treffen im Juni nicht nur ein herrlicher Ausflug in die Natur, sondern für viele der Höhepunkt des Jahres. Wieder hatten wir fantastisches Wetter. Stundenlang saßen wir unter den großen Bäumen bei angeregten Gesprächen zusammen. Auch unser Angebot, zu Fuß oder mit dem Rad gemeinsam am Ilmenaugarten zu starten, wurde gerne angenommen. Groß war unsere Freude, dass einige noch zum Abendessen dazukamen. Bei dem herrlich milden Wetter – am Nachmittag fast schon zu warm – genossen wir in einer größeren Gruppe beim Abendessen noch bis 21 Uhr den Sommerabend und fuhren dann mit dem Rad in der herrlichen Abendstimmung durch den Wald zurück.

Das Jahr klang aus mit unseren beiden für den Zusammenhalt mit der Schule wichtigen Traditionsveranstaltungen, an denen auch die Schulleiterin und Lehrkräfte teilnahmen. Bei der Adventsfeier erfreute uns Frau Bahrdt mit ihren Schülerinnen und Schülern mit Weihnachtsliedern und -geschichten, während wir die Akteure und Lehrkräfte mit Nikolausbeuteln beschenkten. Das 28. Weihnachtstreffen in der Aula, das als entscheidende Veranstaltung für die Jüngeren für die Entwicklung des Bundes von großer Bedeutung ist, wurde durch die Bigband eröffnet. Durch den Besuch von rd. 250 Teilnehmern – Ehemaligen, Lehrkräften, Oberstufenschülerinnen und -schülern sowie Eltern – hat sich unsere umfangreiche Arbeit für Logistik, Auf- und Abbau sowie Gestaltung der Stellwände gelohnt. Allerdings ist es in diesem Jahr nicht gelungen, neue Mitglieder zu gewinnen.

Mit dem Besuch unserer sieben Veranstaltungen sind wir sehr zufrieden. Es waren viele neue Teilnehmer und erfreulich viele Auswärtige dabei. Nach allen Veranstaltungen erhielten wir viel Dank und Anerkennung für die gute Organisation, die abwechslungsreiche Gestaltung und die herzliche Atmosphäre.

Kontakte zur Schule fanden auch durch unsere Teilnahme an Veranstaltungen der Schule statt. Hier sind insbesondere die Abiturientenentlassung, der von der Schule veranstaltete Tag der Ehemaligen, die von uns geförderten Schüleraustauschfahrten und das Treppenhaussingen in der Adventszeit zu nennen.

Beim Treppenhaussingen
Beim Treppenhaussingen

Unsere Vorstands- und Beiratsarbeit war wieder sehr arbeitsreich. Wir haben 8 Vorstands- und 5 Beiratssitzungen unter meiner Leitung durchgeführt, wodurch die Arbeit beider Gremien optimal miteinander verzahnt ist. Die Hauptarbeit fand allerdings am Schreibtisch oder in Kleingruppen statt. Wir haben z.  B. mehrmals zu viert zusammengesessen, um die vielen säumigen Beitragszahler aus der Kartei herauszusuchen und ihnen die Erinnerung der ausstehenden Zahlungen auf dem Überweisungsträger mitzuteilen.

Zur Vorbereitung der Spargelfahrt nach Letzlingen und der Sommerfahrt nach Neuruppin wurde jeweils noch eine abschließende Fahrt durchgeführt. Viel Arbeit erforderte die Erstellung des umfangreichen Textmaterials, das die Teilnehmer zusätzlich zu den Informationen im Mitteilungsheft detailliert über Sehenswürdigkeiten sowie geographische, historische und kunstgeschichtliche Hintergründe informierte. Das Informationsmaterial wurde wieder sehr gelobt. Neben der Organisation und Durchführung von sieben Veranstaltungen des Jahres 2010 nahmen die Vorbereitung und die Erkundungsfahrten (insgesamt 3) für die Spargelfahrt 2011 (Dömitz) und die Sommertagesfahrt 2011 (Band der Hanse) viel Zeit in Anspruch.

Arbeitsaufwendig war die Erstellung des Mitteilungsblattes im Umfang von 88 Seiten. Durch 48 Farbseiten, Fotos und Dokumente war das Heft besonders anschaulich. Wir haben fast 200 Exemplare im Dezember zusammen mit meiner Einladung zum Weihnachtstreffen gratis an den Abiturjahrgang verteilt. Zusätzliche Arbeit machte das turnusmäßig nach 5 Jahren herausgegebene Mitgliederverzeichnis. Allein diese beiden Druckerzeugnisse haben einen Wert von über 10,- €, wobei die Arbeitsleistung überhaupt nicht gerechnet ist. Fast 200 Mitglieder hielten es jedoch nicht für erforderlich, dafür zu zahlen. Der Versand und das Verteilen der Mitteilungen lief dank der guten Organisation und der vielen Helfer wieder hervorragend. Leider kamen wieder Hefte zurück, weil Adressenänderungen nicht mitgeteilt wurden. Weitere Aufgaben waren die regelmäßige Pressearbeit, die Aktualisierung des Internetauftritts, die Aktualisierung des Leporellos und die Pflege der Kontakte zur Schule. Eine große Hilfe war die Arbeit des Beirats für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen in der Schule sowie die regelmäßige Gestaltung der Vitrine. Besonders aufwendig war die Vorbereitung des Weihnachtstreffens.

Im Jahr 2010 dürfen wir auf eine sehr gute Vorstands- und Beiratsarbeit zurückblicken, der jedoch der Erfolg in der Mitgliederentwicklung verwehrt war. An diesem Schwachpunkt müssen wir arbeiten trotz der Schwierigkeiten aufgrund der Altersstruktur. Mein besonderer Dank gilt allen Vorstands- und Beiratsmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle des Bundes der Ehemaligen und der Wilhelm-Raabe-Schule. Ich danke aber auch allen Mitgliedern, die treu zu unseren Veranstaltungen gekommen sind und mitgeholfen haben, die uns durch Spenden unterstützt haben, telefonisch oder brieflich Kontakt mit uns aufgenommen oder ihren Dank für unsere Arbeit bekundet haben. Mein Dank gilt der Schulleiterin der Wilhelm-Raabe-Schule, den Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, die uns unterstützt haben. Ich hoffe im neuen Jahr auf eine weitere angenehme Zusammenarbeit und auf viel Unterstützung aus dem Mitgliederkreis und der Wilhelm-Raabe-Schule! Und ich hoffe auf viele neue Mitglieder!

Lüneburg, den 09. März 2011Dr. Luise Reinhardt-Drischler

Vorstand und Beirat freuen sich aufs kommende Jahr!
Vorstand und Beirat freuen sich aufs kommende Jahr!

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26. Jahresversammlung am 09. März 2011

In der mit leuchtend gelben duftenden Primeln in roten Übertöpfen frühlingshaft geschmückten Schülerbücherei der Wilhelm-Raabe-Schule begrüßte die Vorsitzende Dr. Luise Reinhardt-Drischler um 18.00 Uhr rund 30 Teilnehmer, darunter die Schulleiterin Frau Hartmann und die Vertreterin der Schülerzeitung Maxi Kohlmeier, zur 26. Jahresversammlung sehr herzlich. Sie dankte den Vorstands- und Beiratsmitgliedern und den weiteren Helfern für die Ausgestaltung des Raumes.

Die Vorsitzende ging in der Begrüßung auf das Doppeljubiläum ein: das 85-jährige Bestehen des Bundes der Ehemaligen und 25 Jahre Jahresversammlung. Am 30 Januar 1986 wurde zur Vorbereitung der Veranstaltungen zum 60-jährigen Bestehen des Bundes der Ehemaligen die erste Jahresversammlung durchgeführt. Dafür gab es zwei Gründe: 1. Information der Mitglieder über den Ablauf der Jubiläumsveranstaltungen mit dem Ziel, möglichst viele in die Vorbereitung einzubinden, 2. Rechenschaftslegung über die Tätigkeit des Vorstands und die finanzielle Situation. 1986 begann die kontinuierliche finanzielle Unterstützung der Wilhelm-Raabe-Schule, die seit dieser Zeit bis 2010 eine Summe von 111.683,17 € ausmacht. Zum Jubiläum 1986 erhielt die Schule als Geschenk neue Glocken. Die Jahresversammlungen fanden zunächst bei Scheffler statt. 1989 wechselte man in die Schülerbücherei, nachdem der Bund maßgeblich zur Renovierung dieses würdigen Raumes beigetragen hatte. Die Zielsetzung, durch die Verbindung des offiziellen Teils, der den Erfordernissen einer Jahresversammlung Rechnung trägt, mit dem inoffiziellen Teil mit Sektempfang und dem von allen gestalteten Buffet das Gemeinschaftsgefühl zwischen Vorstand und Mitgliedern zu stärken, ist aufgegangen. Die Vorsitzende dankte allen Anwesenden für ihr Mitwirken an diesem Erfolg.

Anschließend verabschiedete die Vorsitzende Susanne Renk aus dem Beirat, die aus gesundheitlichen Gründen nach nur kurzer Zeit wieder aus diesem Gremium ausgeschieden ist.

Die Tagesordnung mit dem Rechenschaftsbericht über das Jahr 2010 und dem Kassenbericht 2010 vor der Pause sowie dem Bericht aus der Schule, dem Beschluss über die Verteilung der Mittel an die Wilhelm-Raabe-Schule und der Jahresplanung für 2011/2012 nach der Pause wurde zügig behandelt. Die allen schriftlich vorliegende Tagesordnung und die Anlagen „Finanzielle Zuwendungen des Bundes der Ehemaligen der Wilhelm-Raabe-Schule an die Wilhelm-Raabe-Schule von 1986 bis 2010“ und „Mitgliederentwicklung, Beiträge und Spenden 2002 bis 2010“ verdeutlichten die Ausführungen der Vorsitzenden im Rechenschaftsbericht.

Unter lebhaften Gesprächen wurde in der einstündigen Pause mit Sekt auf das Doppeljubiläum angestoßen und die Köstlichkeiten des mit viel Liebe gestalteten umfangreichen Buffets genossen.

Die Ehemaligen freuen sich über den direkten Kontakt mit der Schulleiterin.
Die Ehemaligen freuen sich über den direkten Kontakt mit der Schulleiterin.

Nach der Pause erhielten wir einen interessanten Bericht über die Situation an der WRS durch Frau Hartmann. Zudem bedankte sich Frau Hartmann für die Unterstützung der Schule durch den Bund der Ehemaligen. Sie sprach sich positiv über die bisher von ihr besuchten Veranstaltungen aus.

Die Vertreterin der Schülerzeitung der WRS Maxi Kohlmeier informierte über die Arbeit in der neu entstandenen Arbeitsgruppe für die Schülerzeitung und sprach die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Bund der Ehemaligen aus.

Maxi Kohlmeier berichtet aus Schülersicht.
Maxi Kohlmeier berichtet aus Schülersicht.

Einstimmig stimmten die Mitglieder der vom Vorstand vorgeschlagenen Bewilligung von insgesamt 6.000,00 € für die Wilhelm-Raabe-Schule zu: 1.200,00 € für Schüleraustauschfahrten, 300,00 € für das SV-Seminar in Meuchefitz. Über 4.500,00 € wird der Vorstand aufgrund von Anträgen der Schule entscheiden. Ferner übernimmt der Bund wie bisher zwei Drittel der Kosten für Nachrufe in der LZ für pensionierte Lehrkräfte.

Anhand des Leporellos stellte die Vorsitzende die Jahresplanung 2011/2012 vor und warb um eine rege Beteiligung an allen Veranstaltungen. Sie bat darum, Leporellos im Bekanntenkreis zu verteilen, an Auswärtige zu verschicken und für alle Veranstaltungen intensiv zu werben. Da im Leporello für alle Veranstaltungen bis zum Jahr 2012 die Kosten, die per Vorkasse zu entrichten sind, angegeben sind, ist eine frühzeitige Überweisung möglich. Ausführlich stellte die Vorsitzende das Programm der 5. Spargelfahrt nach Dömitz mit Fahrt auf der Elbe und der Sommertagesfahrt „Das Band der Hanse“ vor. Beide Fahrten stießen auf großes Interesse.

Um 20.00 Uhr schloss die Vorsitzende die Veranstaltung mit dem Dank an alle. Obwohl weniger Mitglieder als in den Vorjahren gekommen waren, war es eine besonders gelungene Veranstaltung. Bei den Teilnehmern herrschte großes Interesse an der Situation des Bundes, man war dankbar für die vielen Informationen in mündlicher und schriftlicher Form. Und man genoss das gesellige Beisammensein in harmonischer Atmosphäre. Sichtbar wurde auch nach der Veranstaltung der gute Zusammenhalt im Bund der Ehemaligen. Ganz selbstverständlich halfen viele Mitglieder beim Aufräumen.

Dr. Luise Reinhardt-Drischler

Der Bund lebt von der Teilnahme seiner engagierten Mitglieder.
Der Bund lebt von der Teilnahme seiner engagierten Mitglieder.

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Kassenbericht 2010

Ende 2010 ist unser Guthaben in Höhe von € 17.278,78 um € 2.053,83 höher als im Vorjahr. Die Gesamteinnahmen in Höhe von € 20.636,23 überstiegen die Gesamtausgaben in Höhe von € 18.582,40.

Der Beitragseingang in Höhe von € 15.855,41 ist um € 394.– höher als 2009. Bei ca. 800 Mitgliedern und einem Mindestbeitrag von € 10.– pro Jahr ist dies ein sehr erfreuliches Ergebnis, welches zu einem guten Teil vielfältige schulische Aktivitäten fördern konnte. Allen, die hieran beteiligt waren, sei herzlich gedankt.

Der Schule konnten insgesamt € 2.160,92 für: Austauschprogramme, 2 Fahrten für politische Bildung in das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen und nach Golm, T-Shirts für die Band, sowie für die Schülervertretung übergeben werden. Außerdem wurden 2/3 der Kosten für Nachrufe der pensionierten Lehrkräfte in der Landeszeitung übernommen. Die Traueranzeige für Ilse Duckstein hat Kosten in Höhe von € 254,90 verursacht.

Mit den durchgeführten Veranstaltungen Grünkohl-Fahrt, Mitglieder-Jahresversammlung, Treffen im Forsthaus Rote Schleuse, Spargelfahrt, Sommerfahrt, Adventsfeier und Weihnachtstreffen wurden € 4.699,90 eingenommen. Die Ausgaben hierfür betrugen € 6.843,82. Unser Mitgliederverzeichnis und unser Mitteilungsblatt mit farbigen Abbildungen und deren Verteilung hat € 8.774,52 gekostet.

Insbesondere für die Ansprache jüngerer Schulabgänger betreiben wir eine eigene Homepage zur Präsentation des Bundes im Internet, für die € 92,44 aufgewändet wurden. Weiterhin werden wir den Kontakt mit Schülern und Lehrern durch aktive Teilnahme an den von uns geförderten Veranstaltungen und durch regen Austausch pflegen, um auch in jüngeren Jahrgängen für den Beitritt in den Bund der Ehemaligen zu werben.

Wie in den Vorjahren, wurden unsere Buchungsunterlagen Frau Annegret Frehse zur Prüfung vorgelegt und mit einer Unterschrift von ihr versehen. Wir bedanken uns für ihre Hinweise und Ratschläge.

Lüneburg, den 09. März 2011Jens Lübbert

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